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Die Körperzonen und ihre Symbolik

Die Augen - Sterne und Fenster der Seele

Nach dem Gesamteindruck, und wenn es nicht markante Einzelaspekte gibt, fallen in einem Gesicht in der Regel zuerst die Augen auf. Ihre Strahlkraft entspricht dem Sonnenhaften, wie es Goethe ausdrückte: »War nicht das Auge sonnenhaft, die Sonne könnt es nie erblicken.« Als Fenster der Seele, in die Verliebte sich so gern schauen, haben die Au- gen auch etwas Seelenhaftes, das dem Mond-Prinzip zuzurechnen ist.

 

Augenfarbe

Das Entscheidende an jedem Mandala und auch an dem des Auges    ist die Mitte und damit die Schwärze der Pupille, durch deren Leere das Licht verschwindet und in deren Tiefe jene Reize ausgelöst werden,  die später in der Sehrinde des Gehirns zu Bildern hochgerechnet       werden. Diese Schwärze trägt entscheidend zum Eindruck bei. Weite  schwarze Pupillen vermitteln Tiefe und den Blick in das unendliche All. Praktisch alle Babys haben bei der Geburt dunkel- bis schwarzblaue  Augen. Ihr Blick reicht noch ins Jenseits, und erst mit der Zeit              beginnen sie, unsere Welt zu sehen. Was die Aufmerksamkeit des      Betrachters vor allem einfängt, ist die Farbe der Iris, der Blende jenes  Fotoapparates, der das Auge auch ist.

 

DER KÖRPER ALS SPIEGEL DER SEELE VOM AUTOR SIGNIERT

30,00 €Prix
  • Proportion und Schönheitsempfinden

    Der Eindruck von körperlicher Schönheit ergibt sich am ehesten aus   der stimmigen Proportion der Formen. Wenn eine Frau sogenannte     Traummaße vorweisen kann, was an Hüft-, Taillen- und Brustumfang    festgemacht wird, geht es genau darum. Diese Art der Bewertung mag primitiv sein; sie verrät jedoch die Wichtigkeit der Proportionen.           Ein jeweils großer Umfang von Brust und Hüfte bekommt seinen Wert erst durch eine vergleichsweise schmale Taille. Sobald dieser mittlere Wert wächst, verlieren die beiden Rahmendaten ihre Bedeutung, und  die Figur büßt an Attraktivität ein.

    Falls ein hoher unterer Wert, das heißt ein breites Becken, von einem   geringen mittleren Wert, einer Wespentaille, betont wird, war dieses     Verhältnis früher schon ein ausreichender Grund für Attraktivität, egal, was oben noch nachkam, denn diese Frau hatte erfahrungsgemäß alle körperlichen Voraussetzungen für das sichere Gebären. Hier wird aber auch deutlich, dass äußere Traummaße innere Einstellungen nicht        ersetzen und keine Garantie dafür sind, dass sich ........

    Leseprobe von R. Dahlke, „Der Körper als Spiegel der Seele“ Herausgeber: Goldmann-Randomhouse